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dan

Dan Sambra / Administrator

  • "dan" started this thread

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1

Thursday, July 10th 2014, 11:24am

1894: Die Hafenbauten in Burgas und Varna, Friedrich Bömches

1894: Hafenbauten, Varna und Burgas


Quelle #1: Zeitschrift des Oesterr. Ingenieur- und Architekten-Vereines

Titel: Hafenbauten in Burgas und Varna
Autor: Friedrich Bömches
Hafenbau-Direktor i.R.,
Chef des Wasserbaudienstes in Bulgarien

Impressum: Wien, Februar 1894











Note [Dan]:

Friedrich Böhmches:
- engineer
- born in Brasov / Romania
- has finished his studies 1858 at EPC (l’Ecole des ponts et chaussées, France)
- worked at the beginning at Südbahn
- has written a book "Fragmente aus Bulgarien", Wien, 1893.



Quoted from "Bömches..."

[...]

Oekonomische und technische Rücksichten empfahlen daher die Anlage des neuen Hafens in der nächsten Nähe der Stadt (*) so wie er auf Taf. IV, Fig. 1 verzeichnet ist.

Nach diesem Projecte wird der Hafen aus einem vom Lande ausgehenden Wellenbrecher von 950 m Länge, einer Quaimauer für Schiffe weiter Fahrt von 400 und einer solchen für Küstenfahrer von 200 m Länge bestehen.

Das von den genannten Bauwerken eingeschlossene Bassin wird eine Tiefe von 7.35 m erhalten, welche für die im Pontus euxinus clusirenden Schifle vollkommen ausreicht. Die Anschüttungsfläche umfasst 8 Hektar.

Die Länge der Quaimauern ist derart bemessen, um das gleichzeitige Anlegen von fünf Dampfern und einer entsprechenden Anzahl Küstenfahrer und Segelschiffe zu gestatten. Dieses Ausmaß ist für den heutigen Waarenverkehr mehr als genügend und wird sogar einer normalen Zunahme desselben auf wenigstens ein Jahrzehnt hinaus entsprechen.

Sollte sich nach dieser Epoche die Vergrößerung der Anlage als nothwendig erweisen, so kann dieselbe durch Errichtung von zwei Molen bewerkstelligt werden, wovon einer in Fig. 1 durch punktirte Linien angedeutet ist.

Die Bodenbeschaffenheit wurde durch wiederholte Bohrungen (bis auf 14-17 m unter dem Meeresboden) festgestellt. Das zu Tage geförderte Material besteht in den oberen Schichten aus Sand oder mit Sand gemengter weicher Thonerde, welche in größeren Tiefen compact wird.

Nur an einer Stelle stieß der Bohrer auf Fels (in der Tiefe von über 8 m). Es wurden sowohl im Bassin als auch in der Linie der künftigen Damm- und Quaibauten...

*) Dieser für die Hafenanlage gewählte Punkt, als der unter den gebotenen Verhältnissen günstigste Ort, wurde bereits in zwei älteren Projecten vorgeschlagen, welche von dem Baudirector der europäischen Donau-Commission, Sir Charles Hartley und von der englischen Bauunternehmung Punchard & Co. dem bulgarischen Finanz-Ministerium in den Jahren 1889 und 1891 unterbreitet worden sind.

Diese Entwürfe unterscheiden sich wesentlich von einander, sowohl in Bezug auf Trace als System der Bauwerke. Nach reiflicher Erwägung der örtlichen, maritimen und baulichen Verhältnisse wurde aus Ökonomischen und praktischen Gründen dem Hartley’schen Projecte der Vorzug gegeben, welches demnach mit einigen Aenderungen, betreifend die Richtung des Hafendammes und die Größe der Anschüttungsfläche, zur Ausführung gelangen wird.

Es sei noch hervorgehoben, daß die in der Hartley’schen Denkschrift niedergelegten Angaben über Boden- und Tiefenverhältnisse, Windrichtungen, Strömungen, Versandungen u. A. im Golfe von Burgas überaus schätzenswerth sind und die einzige Richtschnur für die definitive Feststellung des zur Ausführung gelangenden Entwurfes gebildet haben, da in den bulgarischen Hafenplätzen keinerlei Beobachtungen, resp. Aufzeichnungen meteorologischer, nautischer oder maritimer Natur gemacht werden.

Ja sogar die Notirung der Fluthmessungen fehlt, da nirgends ein Pegel zu deren Vornahme angebracht ist.

[...]


Source #2: 1894: Varna - Hartley's design / Bömches's design


From: A Biography of Sir Charles Hartley, Civil Engineer
(The Father of the Danube)

FB: Sambra's page #1 FB: Sambra's odds & ends Mail: dan[at]sambra[dot]org