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Dan Sambra / Administrator

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Monday, January 14th 2013, 5:56pm

1867: Carl Ferdinand Peters, Grundlinien zur Geographie und Geologie der Dobrudscha, Constanta, Tulcea, Babadag, Cap Midia, Cernavoda, Hirsova, Medgidia, Murfatlar, Dobrogea


1867: Dobrudscha, CF Peters

Erschienen in: Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften,
27ter Band

Verfasser: Carl Ferdinand Peters (1825-1881)
Impressum: Aus der Kaiserlich-Königlichen Hof- und Staatsdruckerei, Wien, 1867


Quoted from "Peters"

1867: Küstendsche / Constanta
Der Boden von Küstendsche ist bekanntlich eine
unerschöpfliche Fundgrube von Antiken. Beinahe jeder Reisende, der sich hier einige Tage aufhält, jeder zum Gebrauch von Seebädern hier weilende Gast von Galatz oder Bukarest, trägt zum mindesten einige Münzen davon.

Dadurch mögen der wissenschaftlichen Untersuchung sehr wichtige und interessante Stücke entzogen worden sein.

Doch befinden sich in grösseren Museen wohl ganze Serien davon; die schönste Sammlung soll der österreichische Internuntius in Constantinopel‚ Freiherr v. Prokesch-Osten besitzen.

Eine Bearbeitung derselben wäre in hohem Grade wünschenswerth, denn eine genauere Kenntniss von der Bedeutung eines der wenigen Häfen an der westlichen Küste des Pontus in den einzelnen Zeiträumen der Antike und des Mittelalters müsste über die noch so dunkle alte Geschichte des ganzen Ländercomplexes Licht verbreiten.



Ich will hier nur zweier kleiner Sculpturen gedenken, die wahrscheinlich noch wenig
bekannt und nirgends abgebildet sind. Das rohe, an der Basis ungefähr 21/2 Fuss breite Basrelief, Fig. 15, ist im neuen Leuchtthurm [Dan: Farul Genovez]eingemauert; das Delphinsymbol, Fig. 16, sah ich in einer Nische am vorspringenden Eck eines türkischen Hauses im Innern der Stadt.

Minder vollkommen gearbeitet fand ich es noch einmal als Hautrelief und auf einer plumpen Schaumünze (ohne Schriftzeichen).

Als Zeichen glucklicher Schiffahrt steht es offenbar mit ähnlichen Symbolen der Handelsrepubliken Italiens im Zusammenhang, scheint aber hier einem weit fruheren Zeitalter anzugehören.


1867: Tuldscha / Tulcea


1867: Hirschowa / Tschernawoda


1867: Medschidje / Murvatlar

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